1915-11-19-DE-002
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Quelle: DE/PA-AA/R14089
Zentraljournal: 1915-A-33654
Erste Internetveröffentlichung: 2003 April
Edition: Genozid 1915/16
Praesentatsdatum: 11/20/1915 p.m.
Zustand: A
Letzte Änderung: 03/23/2012


Der Direktor der Deutschen Evangelischen Missions-Hilfe August Wilhelm Schreiber an den Unterstaatssekretär im Auswärtigen Amt (Zimmermann)

Privatschreiben



Berlin-Steglitz, den 19. November 1915.
Betrifft Pressemitteilung in der armenischen Frage.

Zum Schreiben vom 18. November - A 33208. J.Nr. 33900.

Euer Exzellenz

spreche ich hierdurch meinen gehorsamsten Dank aus für die Rückgabe des Entwurfes für eine Veröffentlichung der in Sachen der Armeniereingabe an uns ergangenen Antwort des Herrn Reichskanzlers.

In Uebereinstimmung mit den beauftragten Vertretern der Unterzeichner der Eingabe erlaube ich mir die von uns mit unwesentlichen redaktionellen Aenderungen versehene Mitteilung in der Form vorzulegen, in der uns ihre Veröffentlichung erwünscht wäre.

Der Evangelische Presseverband für Deutschland, Berlin-Steglitz, Beymestr. 8, hat mir soeben durch seinen stellvertretenden Direktor, Chefredakteur Katsch, zugesagt, dass er die Mitteilung in seiner am Freitag, den 26. November erscheinenden Kriegskorrespondenz bringen wird, falls vorher keine anderweitige Veröffentlichung erfolgt und ihm bis zum Donnerstag, den 25. d.Mts. vormittags die Genehmigung der Censur zugeht.

Euer Excellenz bitte ich gehorsamst, veranlassen zu wollen, dass diese Genehmigung der Censur dem Evangelischen Presseverband für Deutschland bis spätestens zu diesem Termin direkt zugehen wird.


Euer Excellenz
Ganz gehorsamster
A.W. Schreiber
Direktor der Deutschen Evangelischen Missionshilfe



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