1918-07-06-DE-001
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Quelle: DE/PA-AA/R14103
Zentraljournal: 1918-A-29099
Erste Internetveröffentlichung: 2003 April
Edition: Genozid 1915/16
Praesentatsdatum: 07/08/1918
Zustand: A
Letzte Änderung: 03/23/2012


Der Vorsitzende der Deutsch-Armenischen Gesellschaft Johannes Lepsius an den Staatskommissar für die Regelung der Kriegswohlfahrtspflege in Preußen Jarotski

Schreiben



Berlin, den 6. Juli 1918
Potsdam, Große Weinmeisterstraße 45.
z.Zt. Den Haag, Nassau-Zuilensteinstr. 3.

Abschrift.

65 K.W. 18.

Bezugnehmend auf das Schreiben vom 7. Februar des Staatskommissars für die Regelung der Kriegswohlfahrtspflege in Preußen bittet der Unterzeichnete die Erlaubnis vom 23. August 1917 - Tgb. Nr. 814 K.W.17 - zur Sammlung von Geldspenden für armenische Waisenkinder unter den gleichen Bedingungen auf weitere drei Monate zu verlängern.

Die Not ist noch die gleiche, wie zuvor. Der Ertrag der Sammlungen betrug im Jahre 1917 M.2025421/2, woran neutrale Freunde stark beteiligt waren.

Der Unterzeichnete war längere Zeit erkrankt, so daß die Einreichung dieses Gesuches erst jetzt erfolgt. Er bittet um freundliche Bewilligung des Antrages.


[Dr. Johannes Lepsius]
Vorsitzender der Deutsch-Armenischen Gesellschaft.


[Staatskommissar für die Regelung der Kriegswohlfahrtspflege in Preußen an Auswärtiges Amt (429 K.W.18.) 6.7.]
Urschriftlich dem Auswärtigen Amt, hier mit Bezug auf das Schreiben vom 20. August 1917 – A 25334/J.Nr.19620 - mit der Bitte um geneigte Äußerung, ob die Verlängerung der Sammelerlaubnis für weitere 3 Monate unbedenklich ist.



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