1913-05-22-DE-001
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Quelle: DE/PA-AA/R14079
Zentraljournal: 1913-A-12315
Erste Internetveröffentlichung: 2003 April
Edition: Genozid 1915/16
Telegramm-Abgang: 05/22/1913
Praesentatsdatum: 06/20/1913 p.m.
Laufende Botschafts/Konsulats-Nummer: J. No. 114/K. No. 17
Zustand: A
Letzte Änderung: 03/23/2012


Der Vizekonsul in Mossul (Holstein) an den Reichskanzler (Bethmann Hollweg)

Bericht



J. No. 114 / K. No. 17

Mossul, den 22. Mai 1913

Euerer Exzellenz beehre ich mich, über die von mir auf meiner Dienstreise von Aleppo nach Mossul gesammelten Eindrücke im allgemeinen folgendes gehorsamst zu berichten:

Wie ich bereits in meinem gehorsamen Berichte vom gestrigen Tage, J. Nr. 1121 anführte, musste ich mich in Urfa zwecks Pferdewechsels einen Tag aufhalten. Ich benutzte die Gelegenheit, um u.A. auch dem Mutesarrif von Urfa meinen Besuch zu machen. Wir kamen bald in ein angeregtes Gespräch, zuerst über die Bagdadbahn. Beim Mutesarrif, Ismail Pascha, fand ich, wie auch im allgemeinen unterwegs, ein lebhaftes Interesse für diesen Bahnbau und ein vollkommenes Verständnis für die Vorteile, die mit Fertigstellung desselben in wirtschaftlicher und industrieller Hinsicht dem Lande gebracht werden. Er äusserte jedoch seine Befürchtungen, dass der Weiterbau der Bahn eingestellt werden würde, da ja bekanntlich England und Russland der deutschen Regierung /!/ unüberwindliche Schwierigkeiten in den Weg gelegt hätten. Dieser merkwürdigen Auffassung musste ich im Verlaufe meiner Reise wiederholt entgegentreten; sie hat sich infolge der kürzlich stattgehabten Kündigung zahlreicher Angestellter der Bahn herausgebildet und dürfte auch wohl von anderer Seite etwas bestärkt worden sein.

Ismail Pascha brachte im Laufe der Unterhaltung alsdann das Gespräch auf das Vordringen des deutschen Elements in Kleinasien und behauptete, ein grosser Freund Deutschlands zu sein. Andererseits teile er aber auch die im Volke verbreitete Überzeugung, dass die Freundschaft Deutschlands zur Türkei nicht weniger interessiert sei als die der anderen europäischen Grossmächte und dass den asiatischen Besitz der Türkei über kurz oder lang wohl dasselbe Los ereilen würde, das die europäischen Provinzen getroffen hätte; Deutschland bekäme sicher einmal Anatolien, das man heute schon eine deutsche Kolonie nennen könne. Übrigens, erklärte Ismail Pascha, sei ihm persönlich ein solcher Gedanke sehr sympatisch; er würde dessen praktische Durchführung mit Freuden, und lieber heute als morgen begrüssen.

Ismail Pascha machte mir nicht den Eindruck eines Schwätzers; wenn auch die mutmassliche Quelle seiner Wissenschaft bezüglich Anatolien in Gestalt einer französischen Zeitschrift auf seinem Schreibtische lag, so glaube ich doch andererseits, dass der Wunsch nach einer fremden Regierung aufrichtig von ihm gemeint war und der im Volke vertretenen Überzeugung Ausdruck gab, dass das Heil für die Zukunft nur mehr von aussen zu erwarten steht. Diese Überzeugung fand ich beinahe allgemein vertreten, wobei jedoch, merkwürdigerweise, der Araber von Urfa und Umgebung nicht den Wunsch nach Separation verbindet, geschweige denn die separatistischen Bestrebungen der arabischen Revolutionspartei unterstützt. Der Araber jener Gegenden leidet zwar unter dem Drucke der Verhältnisse, empfindet auch den Wunsch nach Besseren, verfällt aber stets wieder in indolentes Nichtstun. Die arabische Bevölkerung Aleppos gehört, soweit ich mir ein Urteil darüber erlauben darf, zu derselben Sorte.

Je mehr ich mich Diarbekir näherte, desto grösser jedoch fand ich das Interesse, welches die Bevölkerung an den politischen Begebenheiten in Ostanatolien nimmt. Es existiert zwischen Aleppo und Diarbekir gleichsam eine politische Wasserscheide, die in das Gebiet um Urfa zu verlegen ist. Hier macht sich der Einfluss Aleppos geltend, dort verfehlen die von Diarbekir ausgehenden Wühlereien ihre Wirkung nicht. In Diarbekir war zur Zeit meiner Ankunft eine höchst gespannte Nervosität unter der Bevölkerung augenfällig. "Russland" war das Wort, welches in allen Gesprächen wieder und wiederkehrte. Dies hatte seinen Grund darin, dass einige Tage vorher ein Russe namens Beresowski Oglinski, angeblich Reporter der in St. Petersburg erscheinenden Zeitung "Bechevia vedemosti" /?/, sich in Diarbekir mehrere Tage aufgehalten und anscheinend politische Meetings veranstaltet hatte. Der Genannte befand sich auf einer Rundreise von Erzeroum über Bitlis Van Diarbekir und soll sich über Sivas nach Konstantinopel begeben haben. Wie ich vom Vali von Diarbekir, Dschelal Pascha, und von anderer Seite erfuhr, hatte dieser Russe gelegentlich seines Aufenthaltes in Van in mehrere dort erscheinende Zeitungen Artikel lanciert, welche die gegen die russische Politik in der Türkei erhobenen Beschuldigungen als krasse Lüge und Verleumdung hinstellten und die ganze Schuld an dem augenblicklichen Zuständen in Anatolien einzig und allein der türkischen Regierung in die Schuhe schoben. Russland, so soll in den fraglichen Artikeln ausgeführt worden sein, habe mit der ganzen armenischen Frage und der Kurdenbewegung absolut nichts zu tun und betreibe eine vollkommen uninteressierte Politik in der Türkei; die Urheber der Armenienmassakres wären unter den Regierungsbeamten in Konstantinopel und unter den Valis der anatolischen Provinzen zu suchen; diese seien es auch, welche aus gewinnsüchtigen Absichten jetzt wieder die Kurden gegen die Armenier hetzten, sodass Massakres kurz bevorstünden, usw. usw. Einige dieser Zeitungsblätter kamen aus Van durch Armenier nach Diarbekir und erregten natürlicherweise eine heillose Angst unter den Armeniern dortselbst, wirkten auch auf die erhitzten Köpfe der ohnehin schon fanatischen mohammedanischen Bevölkerung. Von diesen Zeitungen konnte ich leider kein Exemplar mehr bekommen, da die Regierung, soweit es ihr möglich war, alle Exemplare beschlagnahmt hatte und unter den Armeniern niemand den Mut besass, damit ans Licht zu kommen. Oglinski hat dann noch durch mehr oder weniger öffentliche Wiederholung des in den Zeitungen Gesagten den letzten Trumpf gespielt und verschwand plötzlich, als ihm der Boden zu heiss wurde.

Soweit ich nun aus all dem an Meinungen, Hoffnungen und Angstbeteuerungen Vorgebrachten schliessen konnte, ist das in Diarbekir sehr stark vertretene armenische Element (es leben in Diarbekir ca. 4000 Armenier) durchaus russenfeindlich. Fast sämtliche Armenier gehören der armenischen Partei "Dachnaktsutiun" an, deren Programm auf Dezentralisierung der Verwaltung in den armenischen Provinzen, Anwendung des Bodenrechtes den Armeniern gegenüber, Einführung des Armenischen als Schul und Amtssprache und Freiheit in Bezug auf die Schulen gerichtet ist. Dass Russland nicht die Macht sein dürfte, mit deren Hilfe ihr Programm durchgeführt werden könnte und unter deren Schutze ihre Rechte garantiert sein würden, haben die Armenier, soweit ich sie kennen zu lernen Gelegenheit hatte, begriffen. Eine fremde Einmischung in ihre Angelegenheiten erwarten sie nur insofern, als Europa bei der türkischen Regierung die Durchführung des armenischen Reformprogrammes erzwingen, bezw., dafür garantiern soll.

Den von den Mitgliedern der Familie Bederhan in Szene gesetzten revolutionären Umtrieben der im Gebiete von Dschezire-Se'rt-Midiat ansässigen sogenannten Botan-Kurden, werden Sympatien seitens der kurdischen Bevölkerung von Diarbekir und näherer Umgebung nicht entgegengebracht. Ich fand bei diesen vielmehr ein lebhaftes Misstrauen gegen die Bederhans, welches der Überzeugung entsprang, dass die Bederhans nur rein persönliche Interessenpolitik betreiben, die auf Errichtung einer Familiendynastie gerichtet sei und zu deren Durchführung den Bederhans alle Mittel recht wären. Im allgemeinen bekümmert sich der Kurde in der Gegend von Diarbekir nicht viel um die Politik einzelner Kurdenscheichs, er profitiert nur von der Gelegenheit, sich durch Raub und Plünderung zu bereichern und erblickt in der manchmal damit verbundenen Ermordung einiger Armenier weiter kein Verbrechen. So erklärte mir ein Kurdischer Holzhacker in Diarbekir, auf meine Frage, wieviel Armenier er schon auf dem Gewissen habe, ganz naiv: Genau könne er es nicht sagen, aber rund ein halbes Dutzend würden es wohl schon sein.

Meine Weiterreise von Diarbekir nach Mossul wollte ich ursprünglich, den von der Kaiserlichen Botschaft erhaltenen allgemeinen Instruktionen entsprechend, zu Lande über Mardin Midiat ausführen. Seinerzeit, als ich die Reise von Konstantinopel aus antrat, hiess es dort, eine Kommission solle seitens der türkischen Regierung von Konstantinopel nach Midiat zur Untersuchung gegen ein dort sich aufhaltendes Mitglied der Bederhans entsandt werden. Die Kaiserliche Botschaft interessierte es, ob diese Kommission in Midiat gewesen sei und was sie dort erreicht habe, bezw., was im Einzelnen über die Affaire von Midiat zu erfahren sei. Ich sollte daher, wenn angängig, über Midiat reisen. In Diarbekir schon hatte ich Gelegenheit, Authentisches über die Vorkommnisse in Midiat zu erfahren, auch erfuhr ich dort, dass von einer Entsendung einer Kommission nach Midiat seitens der Regierung Abstand genommen sei, da die Angelegenheit vorläufig als erledigt angesehen werde. Da ich andererseits hörte, dass Hassan Bey, Mitglied der Familie Bederhan, der Betreffende sei, gegen die Regierung vorgehen wollte, sich aber inzwischen von Midiat nach Djezire begeben hatte, entschloss ich mich, die Reise über Djezire, d. h. zu Floss den Tigris abwärts, fortzusetzen. In Djezire habe ich denn auch Gelegenheit gehabt, Hassan Bey zu sprechen.

Der Genannte, vor einer Reihe von Jahren Kaimakam von Hebron, steht im Alter von etwa 50 Jahren, hat ein sympatisches Äussere und macht den Eindruck eines gebildeten Türken. Er mit seinen Brüdern Hüssein und Suleiman, sein Neffe Kemal und sein Vetter Abderrezak sind die Nachkommen des berüchtigt gewesenen früheren Kurdenführers Bederhan, welcher der türkischen Regierung in den dreissiger Jahren vorigen Jahrhunderts viel zu schaffen gemacht und dessen Macht zwei Mal durch die türkischen Regierungstruppen geschlagen wurde (1883 und [unleserlich]).

Hassan Bey ist jetzt die Seele der revolutionären Kurden-Bewegung. Er empfing mich in Djezire äusserst liebenswürdig. Dass ich auf dem Wege nach Mossul sei, habe er, wie er sagte, bereits aus Diarbekir telegraphisch erfahren, wie er denn überhaupt alles erfahre, da die türkischen Telegrafenbeamten für ein paar Piaster ihm Kopien der Telegramme verschafften. Hassan Bey entwickelte in präziser Form sein Programm: Mit Hülfe Russlands will er Kurdistan vom türkischen Joche befreien. Russland habe ihm seine Unterstützung zugesagt und dieselbe auch schon durch Waffenlieferungen und Gewährung von Geldmitteln weitgehend betätigt. Dafür seien Russland Zusicherungen bezüglich der alleinigen Ausbeutung aller in Kurdistan befindlichen Mi[e]nen sowie bezüglich der sonstigen wirtschaftlichen Ausbeutung des Landes gemacht worden. Nach Erklärung der Unabhängigkeit Kurdistans solle eine autonome Dynastie der Bederhans, mit ihm, Hassan, als Ältesten der Familie an der Spitze und unter dem Protektorate Russlands errichtet werden. Von Seiten der türkischen Regierung erwarte er keine ernstlichen Schwierigkeiten, da das ganze Land von Militär entblösst sei. Ebenso hoffe er, dass die europäischen Mächte, sobald sie vor ein fait accompli gestellt seien, dem neuen Zustande ihre Anerkennung nicht verweigern würden. In spätestens einem Monate, so sagte Hassan Bey, wäre der allgemeine Aufstand seiner Kurden, dem sich auch die anderen Kurdenstämme anschliessen würden, zu erwarten. Dass er denselben bisher noch aufgeschoben habe, läge daran, dass sein Vetter Abderrezak, der sich im Norden Anatoliens aufhalte, seine Einwilligung noch nicht erteilt habe. Diesen müsse er noch gewinnen, woran er aber nicht zweifele.

Hassan Bey, der den Eindruck eines ernsten und zielbewussten Mannes macht, schien von der Möglichkeit einer Verwirklichung seiner Pläne vollkommen überzeugt zu sein, ebenso von der Aufrichtigkeit der russischen Freundschaft.

Zum Schluss will ich nicht verfehlen, Euerer Exzellenz noch zu berichten, was ich über die Vorgänge in Midiat in Erfahrung gebracht habe.

In unmittelbarer Nähe des Kaimakamliks Midiat, südlich davon gelegen, befindet sich das Dorf Tschelyk, welches von Kurden, die zum Stamme der sogenannten Botan-Kurden, den Anhängern der Bederhans gehören, bewohnt ist. Der Aga dieses Dorfes, ein gewisser Derwisch Aga, gehört zu den ausgesprochenen Freunden Hassan Bey Bederhan und vertritt dessen Sache ganz offen. Er war deswegen schon verschiedentlich mit den türkischen Behörden, besonders mit dem Kaimakam von Midiat, gleichfalls mit Namen Hassan Bey, in Konflikt geraten. Dieser Letztere hatte nun vor nicht langer Zeit versuchen wollen, von Derwisch Aga, der ein wohlhabender Mann ist, eine Geldsumme, angeblich 200 Medjidije, zu erpressen. Derwisch Aga verweigerte die Zahlung dieser Summe wiederholt. Daraufhin berichtete der Kaimakam von Midiat an das Mutesarriflik Mardin, Derwisch Aga verweigere die Zahlung von Grundsteuer; er, der Kaimakam bäte, ihm zwecks Vollstreckung gegen Derwisch-Aga Gendarmerie nach Midiat zu senden. Dies geschah auch; Derwisch-Aga jedoch empfing den Kaimakam und das Gendarmerieaufgebot von etwa 50 Mann, als dasselbe in Tschelyk einrücken wollte, mit Gewehrfeuer, worauf sich Kaimakam und Gendarmerie vor der Übermacht Derwisch Agas (die ihm ergebenen Dorfbewohner sind etwa 1500 an der Zahl) wieder nach Midiat zurückzogen. Nun erfolgte seitens des Mutesarrifs von Mardin auf Befehl des Valis von Diarbekir die Zitierung des Derwisch Aga vor das Gericht in Mardin. Derwisch Aga antwortete, man solle ihn holen, wenn man etwas von ihm wolle. In ihrer Hilflosigkeit wandten sich nun die türkischen Behörden, d. h. der Vali von Diarbekir, an den als Freund Derwisch Agas bekannten Hassan Bey Bederhani mit dem Ersuchen, den Aga zur Gestellung zu veranlassen. Hassan Bey erwiderte, er könne sich um die Angelegenheiten der Regierung nicht kümmern /!/, diese solle sehen, wie sie allein fertig würde. Erst auf wiederholtes Ersuchen, bezw. Bitten, entschloss sich Hassan Bey Bederhani, sich nach Tschelyk zu begeben, um die Angelegenheit zu arrangieren. Hassan Bey Bederhani brachte nun auch seinen Freund Derwisch Aga nach Mardin, nicht aber als Verbrecher, sondern in einer Art von Triumpfzug, indem die beiden Kurdenführer von Hunderten ihrer Anhänger begleitet und in Mardin wie Fürsten von der kurdischen Bevölkerung empfangen wurden. Die Behörden sahen ein, dass sie ihr Spiel nicht weiterspielen konnten und entliessen Derwisch Aga, welcher sich, in Begleitung Hassan Bey Bederhans nach Djezire begab. Dort traf diesen, einige Zeit später, die Nachricht aus Tschelyk, zwei seiner dort gleichfalls ansässigen Brüder, die ihm nicht gewogen waren, hätten seine Abwesenheit benutzt, mit dem Kaimakam von Midiat gemeinsame Sache zu machen und mit Hilfe der Gendarmerie einige Güter des DerwischAga in der Nähe von Midiat zu besetzen, Vieh zu stehlen u.s.w. Der Aga begab sich sofort nach Tschelyk zurück, vertrieb die "Räuber", holte sich den grössten Teil seines gestohlenen Viehs zurück und nahm wieder eine drohende Haltung ein. So sollen die Verhältnisse augenblicklich noch dort liegen. Gerüchteweise verlautet hier, eine militärische Expedition gegen Derwisch-Aga sei von Konstantinopel aufgebrochen. Dem hiesigen Vali ist nichts darüber bekannt, auch leugnet er, einen solchen Befehl für die hiesigen Truppen aus Konstantinopel erhalten zu haben. Tatsache ist, dass der Kaimakam von Midiat vor mehreren Wochen abgesetzt worden ist und es erscheint mir nicht unwahrscheinlich, dass die Regierung alles versuchen wird, die Angelegenheit, welche das Licht der Öffentlichkeit scheut, auf gütlichem Wege zu erledigen.

Abschrift dieses Berichtes habe ich der Kaiserlichen Botschaft und dem Konsulat in Aleppo übersandt.


Holstein

1 Nicht bei A.



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