1915-03-15-DE-001
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Quelle: DE/PA-AA/R 14085
Zentraljournal: 1915-A-09485
Erste Internetveröffentlichung: 2017 November
Edition: Armenische Reformen
Telegramm-Abgang: 03/15/1915 11:45 PM
Telegramm-Ankunft: 03/16/1915 02:05 AM
Praesentatsdatum: 03/16/1915 a.m.
Laufende Botschafts/Konsulats-Nummer: Nr. 163
Zustand: A
Letzte Änderung: 11/19/2017


Der Gesandte in Kristiania (Oberndorff) an den Reichskanzler (Bethmann Hollweg)

Telegraphischer Bericht


Kristiania, den 15. Närz 1915

Unter Bezugnahme auf Bericht Nr. 98 vom 26.2.

Hoff und Blehr, deren Angelegenheit mir heute von Minister des Äußern persönlich empfohlen wurde, erbitten dringend baldige Regelung ihrer Gehaltsansprüche an die Pforte. Minister hat wegen Angelegenheit mit obigem Bericht eingereichtes Telegramm an Kaiserliche Botschaft Konstantinopel gerichtet, dann nochmals 4. März telegraphisch angefragt, ob weitere Vollmacht erforderlich. Befürchtet Telegramm nicht angekommen. Erbitte Weisung.


[Oberndorff ]
[Antwort Zimmermann 16. März 1915]

Antwort auf Tel. Nr. 163.

Der Ks. Botschafter in Konstantinopel ist zur Übernahme der Vermittelung ermächtigt. Er wird telegraphisch benachrichtigt, daß dortiger Minister des Äußern ihn um schleunige Regelung und Drahtauskunft bittet, ob etwa weitere Vollmachten erforderlich. Deutsche Bank hat von Filiale Konstantinopel 3350 Ltq. erhalten, wird vorläufig Geld hier behalten und nichts veranlassen.



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