1915-03-01-DE-005
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Quelle: DE/PA-AA/R 19960
Zentraljournal: 1915-A-7539
Erste Internetveröffentlichung: 2012 April
Edition: Die deutsche Orient-Politik 1911.01-1915.05
Telegramm-Abgang: 03/01/1915 11:58 AM
Telegramm-Ankunft: 03/01/1915 01:17 PM
Praesentatsdatum: 03/01/1915 p.m.
Laufende Botschafts/Konsulats-Nummer: Nr. 496
Zustand: A
Letzte Änderung: 06/17/2017


Der Botschafter in Konstantinopel (Wangenheim) an das Auswärtige Amt

Telegraphischer Bericht



Nr. 496.

Pera, den 1. März 1915

Auf die Mitteilung Frh. von dem Bussche, daß die türkische Munition durchgelassen sei, erwiderte ich: Die Lage war hier so, daß erwogen wurde, ein Ultimatum an Rumänien anzuregen. Hoffentlich geht den Rumänen jetzt die Einsicht auf, daß die Handlegung der Tripleentente, also auch Rußlands, auf die Meerengen das Ende der rumänischen Selbständigkeit bedeuten würde. Tatsächlich kämpfen wir hier für Rumäniens Zukunft. In seinem eigensten Interesse sollte Rumänien alles was zur Verteidigung der Meerengen nötig ist - eventuell auch Unterseeboote - durchlassen.

[Wangenheim]



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