1916-06-13-DE-003
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Quelle: DE/PA-AA/R 20076
Zentraljournal: 1916-A-15636
Erste Internetveröffentlichung: 2017 Juni
Edition: Die deutsche Orient-Politik 1915.06-1916.12
Telegramm-Abgang: 06/13/1916
Telegramm-Ankunft: 06/13/1916 01:25 PM
Praesentatsdatum: 06/13/1916 p.m.
Zustand: A
Letzte Änderung: 11/19/2017


Der Chef des Generalstabes des Feldheeres (Falkenhayn) an den Staatsekretär des Auswärtigen Amts (Jagow)

Schreiben


Gr. H. Qu. West 3b, den 13. Juni 1916

Abschrift.

Daß die Verletzung rumänischen Gebiets in der nördlichen Moldau durch russische Abteilungen ein reines Versehen von Unterführern ist, wird man auch in Rumänien ernstlich nicht glauben. Die Worte des Königs, man wolle sich nicht wie Griechenland behandeln lassen, geben deutlich zu erkennen, daß man die Grenzverletzung vielmehr als den ersten Fühler der Entente betrachtet, was sie Rumänien bieten darf. Ich glaube, daß wir hieraus Kapital für uns schlagen können, wenn der deutsche Gesandte die rumänische Presse in geeigneter Weise ausnutzt.

Nr. 13283 P


[v. Falkenhayn]



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